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16.10.2007 von Sandra Strüwing.
Martialische Kampfrhetorik ist in der Wirtschaftssprache von heute so verbreitet, dass sie sich gerne unbemerkt einschleicht. Unternehmen rekrutieren Personal, liefern sich Übernahmeschlachten und Preiskämpfe, sind für die Zukunft gut gerüstet und gewappnet, stellen ihre Truppen schlagkräftig auf, sagen dem Wettbewerb den Kampf an und holen zum Angriff aus. Sie gehen strategisch und taktisch vor, wenn sie an vorderster Front ihre Marktanteile verteidigen oder neue Märkte erobern. Wer Worte als Waffe benutzt, wirkt aggressiv, provoziert und darf sich über die Reaktion nicht wundern. Verbale Attacken fordern Wortgefechte geradezu heraus.
Ein Wortgefecht eigener Art liefern sich derzeit die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft der Lokführer (GDL). Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, sind sich die beiden Tarifparteien uneins darüber, ob sie beim nächsten Treffen miteinander “verhandeln” oder nur “sprechen” wollen.
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